HINTER DEN KULISSEN

Eine kurze Betrachtung zum Thema Zettelwirtschaft

Rohmy by Alain van West

Was ihr hier oben seht ist ein Bild das ich kürzlich von einem Freund zugeschickt bekam – er hat es aus einem Foto von mir zusammen“gebastelt“ und mich damit sehr zum Schmunzeln gebracht. Denn es trifft mich doch tatsächlich an einem wunden Punkt:

Meiner mittlerweile so unübersichtlich gewordenen Flut an Post- its, Notizzetteln, Scribble Books, Kalendereinträgen, überfüllten Terminplanern und Fresszetteln oder wie auch immer ihr sie bezeichnen wollt, dass ich nur bei dem Gedanken daran, etwas Ordnung in dieses Wirrwar zu bringen mit Panikattacken kämpfen muss, sofern ich nicht direkt in Schockstarre verfalle.
Absurderweise bin ich im Grunde ein ordnungsliebender Mensch, warum ich in diesem speziellen Fall so versage bleibt ein Rätsel.
Nichtsdestotrotz schaffe ich es immerhin alle Schaltjahre einmal mich zusammenzureißen, minutiös jeden einzelnen dieser Zettel durchzugehen, und verspüre nach Abschluss dieser mich an Herakles denken lassenden Arbeit (schonmal das Gefühl gehabt beim Aufräumen, dass für jedes abgearbeitete und gut verstaute Teil 10 neue aus dem Nichts aufzutauchen scheinen, eben wie von jedem der abgeschlagenen Köpfe der Hydra zwei neue aus dem Hals wachsen?) ein nahezu unvergleichliches Hochgefühl, das vermutlich in erster Linie aus Erleichterung ob der endlichen Erledigung dieser unliebsamen Aufgabe… oder überwältigendem Stolz den inneren Schweinehund überwunden zu haben, besteht… um spätestens 5 Tage später wieder erneut in einem Regen, nein, einer Sturzflut aus Papierteilchen unterzugehen.
Bis zum nächsten Versuch.

Habt einen schönen Tag,

Eure Rohmy

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