Weddingdress by ROHMY Couture /// www.rohmy.net /// Model: Mrs Gravedigger

#MMTM 4 & 5 – Your 2018 business story: Lieblingsteile und Produktfotogafie

Heute folgt die Fortsetzung der #MarchMeetTheMaker – Aktion, bei der es darum geht, im laufenden Monat März die eigene Business Story zu erzählen. *)

Die vorangegangenen Tage findet ihr unter folgenden Links:

Tag 1 & 2 (Wer und Wo) /// Tag 3 (Wie alles begann)

 

Day 4: FAVOURITE TO MAKE

 

Dress: ROHMY Couture / Photo: Jennifer Adler / Model: Marilla Muriel / Hair & Make Up: Frollein Puderquaste

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Es gibt für mich als Designerin eigentlich kein größeres Kompliment, als von einer zukünftigen Braut dafür ausgewählt zu werden, genau DAS Kleid für ihren großen Tag entwerfen und anfertigen zu dürfen. Daher freue ich mich natürlich ganz besonders darüber, dass die meisten meiner Kundinnen, die Kleider, die sie sich von mir kreieren lassen, zu ihrer Hochzeit tragen.

Da ich die Kleider auf Maß herstelle, und mit jeder Kundin persönlich zusammenarbeite, um ihr ganz eigenes und einzigartiges Kleid zu fertigen, ist für mich aber tatsächlich jedes einzelne Stück, das mein Atelier verlässt, ein „Lieblingsteil“ und eines, woran ich „am Liebsten“ gearbeitet habe – und zwar völlig unabhängig davon, ob es für eine Hochzeit oder einen anderen Anlass hergestellt wurde ♥

Das Foto über diesem Absatz ist aus einem Brautkleider-Shooting mit dem „Titania“-Brautkleid aus meiner (ROHMY Couture) „Sirens“ Kollektion, Jennifer Adler (Photography), Marilla Muriel (Model), Frollein Puderquaste (Hair & Make Up) /// Die ganze Serie findet ihr HIER verlinkt.

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Day 5: PHOTOGRAPHY

 

Dress & Photo: ROHMY Couture / Model: Mrs. Gravedigger

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Als der Zeitpunkt kam, an dem ich die ersten Bilder von meinen Arbeiten ins Netz stellen wollte, kannte ich weder professionelle Fotografen, noch Models, noch hatte ich das Budget jemanden zu engagieren (davon abgesehen, dass ich anfangs noch gar keine komplette Kollektion hatte, sondern immer mal hier und da ein Einzelstück produziert, und noch viel ausprobiert habe).

Mir blieb also nichts anderes übrig, als meine Fotos selbst zu machen:

Ich investierte in eine günstige kleine Kompaktkamera von Kodak für um die 99 Euro, und legte los. Ein paar Grundlagen in Bildbearbeitung hatte ich aus dem Studium mitgenommen, da wir im letzten Semester die Flyer für unsere Abschlussmodenschau selbst machen mussten, und in dem Zuge ein paar außerlehrplanmäßige Zusatz-Vorlesungen in Photoshop bekamen. (An die ich mich übrigens gerne erinnere: Unsere Dozentin, sehr beliebt und eigentlich für Schnitttechnik zuständig, hatte damals selbst noch nicht so viel keine Ahnung von dem Programm, und pflegte hochkonzentriert mit einem unglaublich dicken Photoshop-Anleitungs-Buch hinter ihrem Pult zu sitzen, während sie sich gemeinsam mit uns mehr oder weniger erfolgreich durch die ersten Kapitel arbeitete.)

Models waren meine Schwester und Freundinnen. 2010 lernte ich dann auf einer kleinen Modemesse mein erstes bereits erfahreneres Model Samira (Mrs. Gravedigger) kennen, die mich an meinem Stand ansprach, und sich kurz darauf mit mir zu einem Shooting traf, bei dem unter anderem das Bild über diesem Textabschnitt und das Titelbild dieses Posts entstand. Heute mache ich nach wie vor meine Fotos selbst, und versuche mich immer weiter zu verbessern, habe darüber hinaus inzwischen aber auch ganz großartige Fotografen kennengelernt, mit denen ich gerne zusammenarbeite, und von denen ihr ja schon einige Arbeiten in diesem Blog bewundern konntet :)

Im nächsten Post folgen Bilder meines ersten Ateliers!

Eure Rohmy

*) Dabei wird von der Initiatorin Joanne Hawker für jeden Tag ein Thema vorgegeben, zu dem man dann etwas über sich und seine Firma schreiben kann. Auf Instagram und Facebook poste ich täglich, hier auf dem Blog werde ich immer ein paar Tage auf deutsch zusammenfassen, oder auch mal ein Thema ausführlicher behandeln.

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